W. Eugene Smith

Wer ist eigentlich W. Eugene Smith? So oder so ähnlich stellen sich bestimmt viele die Frage. Muss man ihn kennen? Die Antwort ist, definitiv ja. Und das nicht nur weil seine Fotografien in Berlin im Martin-Gropius-Bau ausgestellt werden, sondern weil er tatsächlich fantastische Bilder machte.

Der Künstler, der bereits vor über 30 Jahren verstorben ist, fesselt noch immer die Menschen mit seinen Bildern, die sich auf der Suche nach der Wahrheit befinden. So hat es W. Eugene Smith einmal beschrieben. Er war ein politisch und sozial engagierter Fotograf, der in den 40er bis 50er Jahren ganz neue Maßstäbe der Fotojournalistik setzte. Vom 25.09.2011 bis zum 27.01.2011 zeigt der Martin-Gropius-Bau mehr als 200 Bilder des Fotografen und Künstlers.

Schon früh war für den Studenten der Fotografie an der University of Notre Dame und am New York Institute of Photography klar, dass es für ihn nichts anderen geben wird als die Fotografie. Der talentierte W. Eugene Smith veröffentlichte bereits nach seinem Studium Aufnahmen in den bekanntesten Magazinen wie der ‘Time’ oder auch der ‘Life’. Später arbeitete er als Kriegsfotograf. Diese Arbeit brachte ihn an Orte, an die kein Mensch freiwillig möchte. Anstatt den Krieg und die Kämpfe abzubilden, schoss Smith das Leid der Menschen und löste auf der ganzen Welt Gefühle aus.

Das besondere an der jetzigen Ausstellung in Berlin ist die Auswahl seiner Arbeiten. Hier finden sich viele unbekannte Bilder, die Smith zu seinen Lebzeiten nicht berücksichtigt hatte. Zu dieser Auswahl zählen die Bilder ‘Pittsburgh’ (1955) und ‘Hebamme’ (1951), so wie viele weitere Serien von W. Eugene Smith. Eine seiner ausgiebigsten Serien ist ‘Das spanische Dorf’, in der das Leiden der Menschen in Spanien nach dem Krieg aufgezeigt wird.

Diese Retrospektive des einzigartigen Künstlers ist eine Erfüllung für die Augen und den Geist. 

Keine Kommentare.

Hinterlasse eine Nachricht